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Wer kennt es nicht: Man liegt abends vor dem Schlafengehen im Bett, verschickt noch ein paar Whatsapp-Nachrichten checkt seine Mails oder schaut was auf Facebook und Instagram so los ist. Eine Angewohnheit die man besser ablegen sollte…

 

Egal ob Tablet, Handy, iPad, oder Laptop - Die junge Generation wächst mit genau diesen Medien auf und verbringt teilweise mehr als 8 Stunden täglich vor einen Bildschirm. Die daraus folgenden Risiken und gesundheitlichen Problemen werden aber bislang von der Gesellschaft völlig unterschätzt.

 

Denn unsere Augen sind beim Betrachten des Bildschirms einem blauen Licht ausgesetzt. Dieses signalisiert dem Gehirn, dass es wach bleiben soll, wodurch die Produktion des Schlafhormons Melatonin gehemmt wird. Wer also länger auf sein Smartphone oder Tablet starrt, wird nicht wirklich müde. Im Umkehrschluss wird dadurch der Schlaf verkürzt. Schlaf allerdings wird dazu benötigt, um Körpergifte loszuwerden. Das Gehirn benötigt 7 bis 9 Stunden Schlaf, um Giftstoffe im Hirn (Neurotoxine) abzubauen. Schläft man regelmäßig weniger, gelingt das nicht mehr. Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, Unkonzentriertheit, Depressionen sind die Folge

 

Wer also unter Tags mehr als vier Stunden vor einem Bildschirm sitzt, hat ein 50 Prozent höheres Risiko, eine Stunde oder länger zum Einschlafen zu brauchen und ein um 70 Prozent erhöhtes Risiko eines Schlafdefizits von mehr als zwei Stunden pro Nacht. Insgesamt habe man festgestellt, dass die Deutschen in den 60er Jahren im Durchschnitt noch eine Stunde mehr pro Nacht geschlafen haben. In den letzten 10 bis 15 Jahren hat sich dieses Problem durch die digitalen Medien noch verschärft.

 

Empfehlenswert ist deshalb: Das Smartphone, iPad, Laptop oder Tablet aus dem Schlafzimmer verbannen, abends abschalten und nach 21 Uhr nicht mehr auf den Bildschirm blicken, um dem Gehirn wenigstens vor dem Zubettgehen die nötige Ruhe zu gönnen.