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Es ist DAS Trendgetränk aus den USA und soll effektiv beim Abnehmen helfen - Grüner Kaffee. Doch was ist wirklich dran an dem Hype um die grüne Bohne?

 

Eines vorweg, bei grünem Kaffee handelt es sich nicht um eine spezielle Anbausorte, sondern einfach nur um ungeröstete Kaffeebohnen. Diese bekommen nämlich erst durch die Röstung ihre braune Farbe. Grüner Kaffee ist also nichts anderes als Rohkaffee. Da er aber eher säuerlich im Geschmack ist, wird er normalerweise nicht für den herkömmlichen Gebrauch verwendet.

 

Warum hilft grüner Kaffee beim Abnehmen?

Hinter der Wirkung des Kaffee-Extrakts soll Chlorogensäure stecken, die beim Rösten des Kaffees größtenteils abgebaut wird und deshalb vor allem in grünen, ungerösteten Bohnen enthalten ist. Daneben kommt sie auch in anderen Pflanzen wie Artischocken oder Brennnesseln vor.

 

Wie wirkt grüner Kaffee?

Laborversuche an Mäusen haben gezeigt, dass Chlorogensäure in hohen Konzentrationen Enzyme hemmen kann, die Zucker und Fett in den Körper aufnehmen und umwandeln. Auch im Menschen soll die Säure verhindern, dass der Blutzuckerspiegel nach dem Essen in die Höhe schnellt und Fett eingelagert wird. Demnach kann das Trinken von grünem Kaffee nach den Mahlzeiten auf Dauer den Blutzucker-Spiegel senken.
Durch die regelmäßige Einnahme des konzentrierten Extrakts lassen sich angeblich Körpergewicht und Körperfettanteil reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der University of Scranton in Pennsylvania.

 

Gibt es weitere gesundheitliche Vorteile?

Grüner Kaffee enthält viele Antioxidantien, welche unsere Zellen vor freien Radikalen schützen. Außerdem kann grüner Kaffee, durch seine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel, vorbeugend gegen Diabetes helfen. Weiters sprechen Untersuchungen für eine blutdrucksenkende Wirkung sowie eine Risikoverminderung, an Alzheimer zu erkranken.