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Du denkst noch immer Kohlenhydrate machen dick? Stimmt nicht!

 

Vor einigen Jahren ging es noch darum sich möglichst fettarm zu ernähren. Doch mittlerweile hat sich der Trend in eine andere Richtung entwickelt. Aus Low-Fat wurde Low-Carb! Doch jetzt zeigen sich die negativen Konsequenzen dieser Ernährungsform.

 

Zugegeben, Diäten wie Atkins, Glyx oder Paleo sind zu Beginn äußerst effektiv. Man nimmt schnell ab. Doch mittlerweile weiß man, dass diese Diäten nichts für die Dauer sind. Wissenschaftler der Uni Athen haben 40.000 schwedische Frauen über einen Zeitraum von 15 Jahren gebeten, ihre Ernährungsgewohnheiten zu protokollieren. Dabei fiel auf, dass bei denjenigen, die sich sehr kohlenhydratarm und eiweißreich ernährten, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt deutlich erhöht war. Zudem verlangsamte sich bei vielen der Stoffwechsel und der Anteil an Stresshormone stieg an.

 

Man darf nicht vergessen, dass Kohlenhydrate unsere wichtigsten Energielieferanten sind. Ohne sie können wir keine Leistung erbringen, sie versorgen unser Gehirn mit Energie, liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe und sorgen dafür dass die Verdauung funktioniert. DOCH: Kohlenhydrat ist nicht gleich Kohlenhydrat.

 

Die richtigen Kohlenhydrate

Ballaststoffe

Generell gilt: Versuche immer Kohlenhydrate mit einem hohen Ballaststoffanteil zu essen, wie Bohnen, Linsen oder Haferflocken. Sie halten dich länger satt, bringen den Blutzuckerspiegel nicht unnötig durcheinander und du bekommst weniger schnell wieder Hunger. Außerdem senken sie das Diabetes Risiko und fördern die Verdauung.

 

Obst & Gemüse

 Ja auch manche Gemüsesorten enthalten Kohlenhydrate, aber natürlich nur gute. Kürbis, Süßkartoffeln, grüne Bohnen oder Rote Beete liefern dem Körper komplexe Kohlenhydrate, die nicht so schnell ins Blut gehen und dadurch auch nicht auf die Hüften. Generell sollte Gemüse den größten Teil deiner Ernährung ausmachen. Bei Früchten sieht die Sache etwas anders aus. Bestimmte Obstsorten wie z.B. Weintrauben oder Honigmelonen lassen den Blutzuckerspiegel schneller ansteigen als Äpfeln oder Beeren. Das liegt daran, dass sie viel mehr Traubenzucker enthalten als die meisten anderen Obstsorten. Generell sollte Obst immer frisch gegessen werden, anstelle der getrockneten Variante oder Früchten aus der Dose.

 

Hülsenfrüchte

Linsen, Kichererbsen und Bohnen gehören zu den Hülsenfrüchten und sind regelrechte Kraftpakete. Hülsenfrüchte sind fettarm, aber reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen, pflanzlichem Eiweiß und Kohlenhydraten. Ihr hoher Ballaststoffanteil bremst die Wirkung auf den Blutzucker. Besonders Bohnen sind ideal zum Abnehmen, da sie nicht nur eine exzellente Protein-Quelle sind, sondern auch komplexe Kohlenhydrate enthalten die langsam verdaut werden.

 

Vollkorn-Getreide

Hirse, Amaranth, Quinoa, brauner Reis, Vollkornpasta, oder -brot und Haferflocken gehören zu den Getreideprodukten die das volle Korn enthalten und sind ideale Kohlenhydratlieferanten. Sie liefern dem Körper viele Vitamine und Mineralstoffe bzw. geben ihm auch langfristig Energie. Zusätzlich stecken in ihnen viele Ballaststoffe die lange satt halten.

 

„Leere“ Kohlenhydrate vermeiden

Zu den Kohlenhydrate die du eher meiden solltest, gehören Weißbrot, Bagels, Donuts, Chips, Kekse, Pizza und generell alle Backwaren. Diese Lebensmittel haben so gut wie keinen Nährwert, dafür aber viele Kalorien. Sie liefern deinem Körper nichts was er benötigt um gut zu funktionieren. Aufgrund des geringen Anteils an Ballaststoffen sättigen sie nicht langfristig und man bekommt sofort wieder Hunger. „Leere“ Kohlenhydrate bringen zudem den Blutzuckerspiegel durcheinander, sorgen für Heißhungerattacken und fördern das Diabetes-Risiko.