Interviews

Lerne Danae Mercer kennen und erfahre mehr √ľber ihren Weg zu einem positiven K√∂rperbewusstsein

Women's Best Interview Team

Lesedauer: 3min

Name: Danae Mercer 
Wohnort: Italien 
Größe: 173 cm 
Geburtstag: 08.12.1986

Kannst du mehr √ľber dich und deine Arbeit erz√§hlen?

Ich bin freiberufliche Gesundheits- und Reisejournalistin und Content Creator. Ich habe als Chefredakteurin von Women‚Äôs Health Middle East und als Herausgeberin eines Luxus-Reisemagazins gearbeitet. Zurzeit dreht sich mein Leben jedoch ziemlich stark um meine unglaubliche Online-Community. Ich sch√§tze mich wahnsinnig gl√ľcklich, Teil dieser Community zu sein.

Wann ging deine Reise los? Gab es ein bestimmtes Ereignis oder eine Situation, welche dich dazu bewogen haben, dich zu ändern?

Ich habe im April 2019 angefangen √ľber Selbstliebe und K√∂rperbewusstsein zu sprechen. Zu dem Zeitpunkt habe ich eine Menge traditionellen Content erstellt, aber ich f√ľhlte mich nicht wirklich mit der Materie verbunden. Das war einfach nicht ich. Also beschloss ich, einen Teil von mir zu zeigen, der mich ziemlich unsicher machte ‚Äď meine Cellulite ‚Äď in einem Foto. Die Reaktion darauf hat mich √ľberw√§ltigt und ich f√ľhlte mich nicht mehr so allein, und seitdem habe ich nicht mehr zur√ľckgeblickt.¬†

Was inspiriert dich weiterzumachen? 

Die unglaublichen Frauen, die Teil meiner Community sind, inspirieren mich dazu. Durch sie f√ľhle ich mich jeden Tag mutiger und selbstbewusster. Au√üerdem frage ich mich st√§ndig, was h√§tte ich damals mit 13 sehen, h√∂ren oder wissen m√ľssen? In gewisser Weise versuche ich, die Person zu sein, die mir selbst h√§tte helfen k√∂nnen, und ich hoffe, dass ich auf diesem Weg auch anderen Menschen helfen kann.

Was willst du als Körperbewusstseinstrainerin erreichen? Beziehungsweise was ist dein Ziel?

Ich möchte einfach, dass Frauen wissen, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind, und gleichzeitig erkennen, wie wunderbar und besonders sie wirklich sind.

Als Gesundheitsjournalistin und Influencerin sind die Medien ein großer Teil deines Lebens. Siehst du bereits Veränderungen?

Ich habe gesehen, wie großartige Zeitschriften wie Women’s Health in den letzten 10 Jahren ihre Herangehensweise an Ernährungsthemen verändert haben, und gleichzeitig sehe ich, wie soziale Medien neue und aufregende Konversationen eröffnen. Daher sehe ich mit Hoffnung in die Zukunft.

Du hast auch eine Essst√∂rung √ľberwunden. Wie kann dein offener Umgang mit dem Thema anderen Betroffenen helfen?

Essst√∂rungen sind wirklich komplex, aber sie werden oft durch Scham gen√§hrt und angeheizt. Wenn man dar√ľber spricht und das Thema Essst√∂rung ans Licht bringt, schrumpft die Scham. Das ist ein wichtiger Teil meines Ziels: Alle Menschen, die damit zu k√§mpfen haben, sollen wissen, dass sie sich nicht sch√§men oder kaputt f√ľhlen m√ľssen und dass sie definitiv nicht alleine sind. Essst√∂rungen sind kompliziert und langwierig, aber eine Heilung ist m√∂glich.

Du hast eine unglaublich starke und großartige Community aufgebaut. Wie konntest du das verwirklichen? 

Ich bin wirklich dankbar, ganz ehrlich. Ich denke, dass Frauen h√∂ren wollen, dass es nicht schlimm ist, wenn sie einige Makel haben oder Dinge, die sie verunsichern, sei es emotional oder in einer Beziehung oder sonst etwas. In meiner Community geht es darum, einen sicheren Raum f√ľr Frauen zu schaffen, um diese Art von Themen anzusprechen.

Hast du das Gef√ľhl, dass einige Themen wie Essst√∂rungen eher f√ľr Teenager relevant sind und Bl√§hungen oder Cellulite eher f√ľr Erwachsene? Oder kann man das nicht so allgemein sagen? Wie reagiert deine Community?

Ich denke, die Inhalte sind f√ľr alle m√∂glichen Altersgruppen relevant. Heute haben mir Teenager (13 und 15) eine Nachricht zum Thema Dehnungsstreifen geschickt, und eine 49-j√§hrige Erwachsene hat mir von ihren Essattacken erz√§hlt. Diese Themen sind generations√ľbergreifend.

Fun question: Wie sieht es mit der Männerwelt aus? Melden sich Männer bei dir? Werden auch sie von dir inspiriert oder bitten um Rat?

Ich bekomme definitiv Fragen von M√§nnern, ODER auch von Frauen, die mich fragen, ob ich M√§nner kenne, die mir √§hnlich sind, an die sich ihre Partner wenden k√∂nnen. Ob es zum Beispiel eine Seite f√ľr m√§nnliches K√∂rperbewusstsein oder eine Seite f√ľr die Bew√§ltigung von Essst√∂rungen speziell f√ľr M√§nner gibt. Ich habe auch das gro√üe Gl√ľck, unglaubliche nicht-bin√§re und transsexuelle Communitymitglieder zu haben, die die Inhalte gut finden, und das macht mich wirklich gl√ľcklich.

Ein Gro√üteil deines Instagram-Feeds besteht aus Instagram vs. Realit√§t-Bildern. Welchen Einfluss haben diese Gegen√ľberstellungen auf deine Community?

Mein Ziel ist es, den Vorhang wegzurei√üen und den Menschen zu helfen, zu verstehen, dass nicht alles, was wir online sehen, real ist. Ich hoffe also, dass ich mit meinem Content die Leute aufmuntern und inspirieren kann und dass sie sich dadurch ein bisschen besser f√ľhlen.

Du hast dich entschieden, mit Women‚Äôs Best zusammenzuarbeiten. Wenn man bedenkt wof√ľr du dich einsetzt, was hat dich bewegt, Teil der Community zu werden?

Ach du meine G√ľte. Women‚Äôs Best ist so eine unglaubliche und unterst√ľtzende Marke, und sie waren immer so nett.¬†¬†Ich arbeite jetzt schon eine Weile mit Women‚Äôs Best zusammen, und selbst als ich anfing, mich mit dem Thema K√∂rperbewusstsein zu besch√§ftigen ‚Äď was ehrlich gesagt noch nicht ganz zur Norm geh√∂rt und in meiner Region vielleicht noch weniger akzeptiert wird ‚Äď hat WB mich wirklich unterst√ľtzt.¬†¬†Selbst als viele andere Marken einfach abgesprungen sind. Au√üerdem liebe ich die Produkte, und das schon seit Jahren. Ich kann nicht ohne. Zwischen der Sportbekleidung und dem Markenethos war es also ein absoluter No-Brainer.


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